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Wolfgang Blech, Berlin, schrieb am 1.12.2008: Liebe Redaktionsmitglieder,
überaus lieb ist sie mir geworden, die Zeitschrift HEUTE in Kirche und Welt. Jeden Monat intensiv erwartet. Sind tatsächlich acht Jahre vergangen seit der Nr. 1? Jetzt heißt es also Abschied nehmen von der inspirierenden Begleiterin – aus gewiss plausiblen Gründen. Etwas Wehmut und ein Seufzer sind aber doch erlaubt – oder?
Natürlich ist dies auch die Stunde des Dankens. Danke also für mindestens einen überraschenden Gedanken in jeder Ausgabe. Danke für das Artikulieren einer geistlichen Perspektive, die den Kopf immer wieder zurechtrückt und den „Alten Adam“ auf Trab gebracht hat. Danke für die „Unterscheidung des Christlichen“ gegenüber dem wirkmächtigen Sog des gesellschaftlich aktuell Angesagten in unserem Land. Danke auch für den Widerstand gegen eine allzu stromlinienförmige Theologie in unseren beiden großen Kirchen. Danke nicht zuletzt für die gediegene Gestaltung insgesamt und für exzellente Fotos, nicht nur auf der Titelseite, sondern durchgehend im Heft.
Wie schön, dass in der Gemeinde aus jedem Abschied immer wieder auch ein neuer Anfang entsteht und sich bald auch mitteilt. Darum bin ich jetzt schon von Vorfreude erfüllt, im Blick auf Kommendes. (Vielleicht auch eine Schriftenreihe in Zusammenarbeit mit dem neuen Lehrstuhl als Fortsetzung der „Urfelder Reihe“?)
Gottes Segen bei der Konzentration der (leider immer noch zu wenigen!) Kräfte auf den wichtigen Dienst an der Weltkirche in der Ewigen Stadt! Möge das wissenschaftlich verantwortete Bezeugen, wie Gott es in unseren Tagen wunderbar gefügt hat, dass der verloren geglaubte „Originalschlüssel“ zur Schatzkammer des Volkes Gottes wiedergefunden wurde, seine Mission an der ganzen Christenheit erfüllen. Und möge die Entdeckerfreude der Vortragenden, die ja von der Heilserfahrung der Gesamtgemeinde legitimiert und von ihr in ihrer gläubigen Existenz entscheidend mitgetragen sind, zündend überspringen auf die Hörerinnen und Hörer der Vorlesungen aus allen Kontinenten. Mit herzlichen Grüßen zum Advent, Ihr Wolfgang Blech
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